Portrait Eleonore Pameijer

Eleonore Pameijer, Flöte

Eleonore Pameijer studierte am Konservatorium von Amsterdam Querflöte bei Koos Verheul. Dort erhielt sie ihr Diplom mit Auszeichnung. Sie setzte ihr Studium bei Sue Ann Kahn am Bennington College in Vermont (USA) fort und besuchte Meisterklassen bei Julius Baker, Samuel Baron und dem legendären französischen Flötisten Marcel Moyse. Wieder nach Europa zurück gekehrt, studierte sie bei Severino Gazzeloni in der Academia Chigiana (Italien).
Sie debütierte im Concertgebouw Amsterdam und gewann den ersten Preis des Frank Martin-Wettbewerbs. Auch erschien sie im holländischen Fernsehen als eine der "Jungen Solisten und Solistinnen des Jahres". Zwischen 1985 und 2000 war sie die erste Flötistin im ASKO/Schönberg Ensemble.

Eleonore Pameijer konzertierte als Solistin mit verschiedenen Orchestern und Ensembles unter der Leitung von Dirigenten wie David Porcelijn, Arthuro Tamayo, Richard Dufallo, Ton Koopman, Oliver Knussen, Hans Zender, Ingo Metzmacher, Peter Eötvös, Philippe Entremont, Kenneth Montgomery oder Alexander Vedernikov. Sie bewies ihre solistischen Fähigkeiten außerdem in vielen holländischen Festivals und spielte in nahezu allen europäischen Ländern wie in Süd-Amerika, Kanada und den USA. Für sie sind viele Kompositionen geschrieben. Der holländische Verlag für zeitgenössische Musik Donemus veröffentlichte das für Eleonore Pameijer komponierte Repertoire für Flöte solo in zwei Bänden.

Pameijer wirkte in Radio und Fernsehaufnahmen mit und ist außerdem auf CD-Einspielungen zu hören für Composer’s Voice, FutureClassics, Philips, Olympia, Attacca und Channel Classics.
1996 gründete sie die Leo-Smit-Stiftung, die sich seitdem für die Veröffentlichung und Verbreitung der Werke "vergessener Komponisten, Opfer der Nazis" einsetzt.
1997 erhielt Eleonore Pameijer den Straesser-Verster Preis.

Website: www.eleonorepameijer.com